Karriere bei GFOS

Sebastian Manz

MES Consultant


Lieblingsessen

Gemüselasagne

Traumreiseziel

New York, Rom

Das liebe ich

offen und ehrlich sein zu können

 

Meine Zeit vor GFOS 

Nach meinem Abitur habe ich zunächst Maschinenbau und später Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Während dieser Zeit habe ich nebenbei zahlreiche verschiedene Jobs gehabt, an der Kasse in einem Baumarkt, in einem Fashion Store, in der Marketingabteilung eines Reiseunternehmens, Promotion, Servicejobs, Kinderschminken auf Kinderfesten, Führungen im Zoo in Duisburg, Modeljobs. Irgendwann habe ich festgestellt, dass das Studium immer mehr in den Hintergrund gerückt war, und habe hinterfragt, ob dieser Weg tatsächlich der richtige für mich war. Schlussendlich habe ich begonnen, mich nach Alternativen, sprich Ausbildungsplätzen, umzusehen. Nachdem ich mich mit verschiedenen Ausbildungsberufen beschäftigt hatte, fiel die Entscheidung für eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann. Also habe ich mich im Raum Essen auf entsprechende Ausbildungsplätze beworben, unter anderem auch auf eine Stellenanzeige von GFOS. 

Mein Weg zu GFOS 

Ich wurde nach meiner Bewerbung zunächst zu einem Eignungstest und in der zweiten Runde zu einem Gespräch eingeladen. In diesem Gespräch habe ich viel über den Aufbau der Ausbildung erfahren. Die Ausbildung bei GFOS ist gut durchstrukturiert. Das hat mich sehr angesprochen. Genau diese vorgegebe Struktur hatte ich im Studium vermisst. Es gab dann noch ein drittes Gespräch, in dem ich eine Selbstpräsentation gehalten habe. In der darauffolgenden Woche konnte ich meinen Ausbildungsvertrag unterschreiben. Der Vertrag war an die Bedingung geknüpft, dass ich vor Ausbildungsbeginn ein dreimonatiges Praktikum in der Entwicklung absolvieren sollte. Mein Praktikum ging von April bis Juni, in dieser Zeit durfte ich Java lernen. Das war ein guter Test für mich, ob dieser Job das Richtige ist. Danach war ich absolut überzeugt, weil ich jeden Morgen gerne früh aufgestanden bin, um ins Büro zu fahren. Im August 2017 habe ich dann meine Ausbildung angefangen. 

Mein Start bei GFOS 

Ich habe meine Ausbildung als mit Abstand ältester Auszubildender angefangen. Die Alterspanne ging von 18 bis 33 Jahre. Trotzdem waren wir sofort eine harmonische Gruppe, unabhängig von allen Unterschieden. Wir sind in der GFOS Akademie gestartet. Dort haben wir erst in „Fit für die Ausbildung“ den Einstieg ins Berufsleben und in die GFOS vermittelt bekommen und sind anschließend mit „gfos erleben“ in eine einwöchige, intensive Workshopphase gegangen Darauf folgte eine Rotationsphase. In dieser Zeit war ich in der Technologieberatung, in der Verwaltung und anschließend gab es ein dreiwöchiges Marketing-Projekt. Danach ging es in die Akademie weiter, wo wir von Anfang an spannende Aufgaben bekommen haben. Dann bin ich noch einmal sieben Wochen im Marketing und sechs Wochen im Vertrieb gewesen. Im SAP-Bereich war ich zwischendurch auch noch. In den Fachbereich ging es erst relativ spät. Dann durfte ich allerdings auch schon direkt mit zu Kundenterminen fahren. 

Meine Karriere bei GFOS 

Für mich war während der Ausbildung länger offen, in welche Richtung ich später möchte. Mit dem MES-Bereich kam ich zunächst wenig in Berührung. Das erste Mal in einer Schulung und später durch meine Zeit in diesem Bereich. Etwa ein halbes Jahr vor Ausbildungsende war für mich klar, dass ich gerne nach meiner Ausbildung in diesem Bereich weitermachen möchte. Natürlich spielen mir meine Studiengänge und auch verschiedene Nebenjobs dabei in die Karten. Ich kann mein bisheriges Wissen und meine Erfahrungen als MES-Kundenberater sehr gut nutzen. Es macht mir viel Spaß, Wissen zu vermitteln. Was mir zum einen bei Kunden, zum anderen aber auch intern zugutekommt. Ich durfte für die neuen Azubis und das neue MES-Cluster bereits eine einwöchige interne Schulung leiten. Das war für mich sehr wertvoll, weil ich von den Azubis ein sehr ehrliches und direktes Feedback bekommen habe, von dem ich bei Kundenterminen natürlich profitieren kann. 

Meine jetzige Position 

Ich habe meine Ausbildung Anfang 2020 beendet und bin nun gerade ins richtige Berufsleben gestartet, als Berater im MES-Bereich. Momentan arbeite ich an verschiedenen Projekten von drei unterschiedlichen Projektleitern mit. Ich bekomme vielseitige projektbezogene Aufgaben, bin bei den Kundenterminen mit dabei, bin auch bei den Emails immer involviert, darf mich auf die Kundensysteme aufschalten. Außerdem erarbeite ich gerade ein internes Handout. Ich habe aktuell noch keine eigenen Projekte, die ich leite, aber darauf wird es in Zukunft hinauslaufen. Vermutlich werde ich mit Projekten im Midsize-Bereich einsteigen. Ich finde es ganz gut, dass ich die Zeit bekomme, mein Wissen nach und nach aufzubauen. Es gab zwar trotzdem schon Situationen, in denen ich ins kalte Wasser springen musste, aber das Wasser ist nicht ZU kalt. 

Mein Arbeitsalltag 

Ich fange meistens zwischen 8.30 und 9.00 Uhr an zu arbeiten. Abhängig davon, an welchem Projekt ich gerade arbeite, fahre ich mit dem jeweiligen Projektleiter zu Kundenterminen. Außerdem gehört Testen zu meinen Aufgaben, sprich ich schalte mich auf das Kundensystem auf, organisiere mit der Technologieberatung und dem Support eine Testumgebung und teste Programme, die für den Kunden geschrieben wurden. Meetings gehören auch zu meinem Alltag. Meine Mittagspause verbringe ich gemeinsam mit den anderen MES-Beratern. Wir gehen dann zusammen in eine nahegelegene Kantine, in der es immer eine gute Auswahl an vegetarischen Gerichten und eine gute Salatbar gibt. 

Mein Feierabend ist immer abhängig von der Aufgabenlage. Was ich fertig machen muss, mache ich gerne noch fertig. Ich gehöre eher zu denen, die spät nach Hause gehen. Das liegt aber momentan auch daran, dass ich abends die Zeit gerne noch nutze, um mich vorzubereiten, mir noch weiteres Wissen anzueignen und noch tiefer in die Software einzutauchen. Das mache ich für mich, ich nehme mir die Zeit sehr gerne. Ich empfinde es als Luxus, dass ich momentan die Möglichkeit dazu habe. 

Zeit für Freizeit und Freunde nehme ich mir trotzdem noch genug. 

Meine Kollegen 

Ich verstehe mich sehr gut mit meinen Kollegen, wir kommen wirklich super aus. Es sind auch Freundschaften entstanden. Generell kenne ich sehr viele Kollegen näher und fühle mich sehr wohl mit ihnen. Wir unternehmen auch gerne außerhalb von der Arbeit etwas zusammen. Ich bin zum Beispiel auch jedes Jahr beim Firmenlauf dabei.

Meine Benefits

Ich nutze die subventionierte Fitnessstudio-Mitgliedschaft. Zwar verabrede ich mich nicht, sondern gehe allein hin, aber ich treffe dort immer Kollegen und trainiere dann auch gerne mit ihnen zusammen. Ich könnte auch von der Homeoffice-Regelung Gebrauch machen, da ich aber nur 10 Fahrrad-Minuten vom Büro entfernt wohne, sehe ich darin für mich keinen Mehrwert. 

Meine Gründe für GFOS 

Ich bekomme sehr vielschichtige, herausfordernde und spannende Aufgaben und gehe auch nicht davon aus, dass mich meine Aufgaben in Zukunft langweilen könnten. Dieser Aspekt ist mir sehr wichtig, Monotonie wäre nichts für mich. 

Trotz der Komplexität der Aufgaben spüre ich wenig Druck. Ich bekomme hier immer vermittelt, dass es in Ordnung ist, nicht sofort alles zu wissen oder zu verstehen und habe die Zeit, die ich brauche. Die Kollegialität und die Art der Kommunikation finde ich sehr angenehm, das ist auch bereichsübergreifend so. Ich komme immer gern mit meinen Kollegen in Kontakt. Man arbeitet hier nicht nur Aufgaben ab, es ist mehr als das. 

Meine Zukunft bei GFOS 

Ich bin gespannt auf meine ersten Projekte, auf das noch kältere Wasser. Es interessiert mich sehr, was in Zukunft auf mich zukommen wird. Natürlich bin ich auch neugierig darauf, wie die Kundentermine sein werden, wenn ich dann tatsächlich unterwegs bin. Ich freue mich darauf, die Produktionsanlagen zu sehen und zu erfahren, wie intern bei den Kunden gearbeitet wird und auf die konzeptionelle Arbeit. Mir gefällt es sehr, wie stark individualisierbar unsere Software ist.