GFOS Glossar

Fachbegriffe können ganz schön verwirrend sein.

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AHT - Average Handling Time

Durchschnittliche Bearbeitungszeit eines Anrufes. Innerhalb dieses Zeitraums ist die durchschnittliche Sprechzeit sowie die durchschnittliche Nachbearbeitungszeit angegeben.


Arbeitszeiterfassung

Auch Zeiterfassung oder Personalzeiterfassung: Erfassung der Arbeitszeit von Beschäftigten durch Maschinen. Früher nutze man Stechuhren, heute werden elektronische Zeiterfassungsgeräte verwendet. Durch Kommen- und Gehenmeldungen an den Buchungsterminals wird die Arbeitszeit (Anwesenheit) erfasst.


ASP - Application Service Provider

ASP (Application Service Provider | zu Deutsch: Anwendungsdienstleister) steht für einen Dienstleister, der eine Anwendung (z.B. ein Zeiterfassungssystem) zum Informationsaustausch über ein öffentliches Netz wie das Internet oder aber ein privates Datennetz anbietet. Die gesamte Administration liegt in Händen des Dienstleisters. Die benötigte Software wird hierbei nicht gekauft sondern die Nutzung angemietet. Mit Hilfe von Dienstleistungen im Rahmen eines ASP Vertrages können Unternehmen ganze Verwaltungsbereiche oder Prozesschritte auslagern.


Betriebsdaten

Betriebsdaten bestehen aus: Auftragsdaten (Zeiten, Mengen), Personaldaten (Arbeitszeit, Lohnkosten), Maschinendaten (Laufzeiten, Störungen) und Prozessdaten (Qualität, Parameter) und zusammengefasst werden sie in der Betriebsdatenerfassung.

Auftragsbezogene Daten:
Diese Daten stehen in direktem Bezug zu Fertigungsaufträgen, beispielsweise Auftragsdaten, Kalkulation, Durchlaufzeiten, Stückzahlen.

Personenbezogene Daten:
Hierbei steht die Arbeitsleistung und die Arbeitszeit des einzelnen Mitarbeiters im Vordergrund. Bei der Zugangskontrolle werden dem Mitarbeiter Zugangsberechtigungen vergeben.

Maschinendaten:
Die Nutzung von Maschinen, ihre produktiven und unproduktiven Zeiten werden zu dieser Datengruppe gezählt. Hierdurch sollen die Instandhaltung und Wartung der Produktionsmaschinen verbessert werden. Im Vordergrund steht die Erfassung von Unterbrechungs- und Störgründen, Maschinenlaufzeiten sowie die Überwachung von Wartungsintervallen (siehe auch MDE).

Werkzeugdaten:
In diesem Fall sind Fragen des Einsatzes von Werkzeugen im Fertigungsprozeß bedeutsam. Diese Daten geben u.a. Auskunft, wann ein bestimmtes Werkzeug wie lange im Einsatz war.

Qualitätsdaten:
Diese Datengruppe dient zur Qualitätsüberwachung und -sicherung, beispielsweise Meßwerte, Teileklassifizierung, Meßhäufigkeiten.

Prozeß- und Fertigungsdaten:
Im Mittelpunkt stehen der Fertigungsprozeß und seine physikalischen Einflußfaktoren, wie z.B. Toleranzen, Produktionsmittel, Temperatur, Preßkraft etc. Mittels dieser Daten kann der Produktionsablauf überwacht und gesteuert werden.


Betriebsdatenerfassung

Die Betriebsdatenerfassung (BDE) dient der Erfassung und Ausgabe betrieblicher Daten. Die Daten werden automatisch oder manuell erfasst und am Ort ihrer Verarbeitung zur Verfügung gestellt. Die Betriebsdatenerfassung ist eine notwendige Voraussetzung für eine Automatisierung der Fertigungssteuerung. 
Korrekte und aktuelle Ist-Daten aus dem Produktionsprozess sind für die Erstellung und Anpassung von Plänen durch PPS-Komponenten von ERP-Systemen als auch durch Leitstände und Manufacturing Execution Systems (MES) zwingend erforderlich. BDE ist die Menge der Maßnahmen, die notwendig sind, um betriebliche Daten eines Unternehmens am Ort ihrer Verarbeitung in maschinenverarbeitbarer Form bereitzustellen. Neben den eigentlichen Erfassungs- und Ausgabevorgängen werden auch Vorverarbeitungs- und Aufbereitungsfunktionalität als Bestandteil der BDE angesehen. 


BPO - Business Process Outsourcing

BPO steht für Business Process Outsourcing, eine Sonderform des Outsourcings und bezeichnet das Auslagern ganzer Geschäftsprozesse. Zu anderen Formen des Outsourcings unterscheidet sich BPO darin, dass ein nicht ein Teil der Ablauforganisation ausgelagert wird und nicht ein Teil der Aufbauorganisation (d.h. eine organisatorische Einheit / Abteilung).


Diskrete Fertigung

Als diskrete Fertigung bezeichnet man eine Produktionsumgebung, in der Produkte als abzählbare Einheiten hergestellt werden. Hierzu zählen beispielsweise die Produktion von Konsumgütern oder von Autos.


DNC

Die Abkürzung DNC steht für

  • Direct Numerical Control bzw.
  • Distributed Numerical Control oder auch
  • Distributive Numerical Control.
Unter DNC versteht man die Verwaltung und zeitgerechte Verteilung von Steuerinformationen an mehrere NC-Maschinen, wobei Funktionen der numerischen Steuerung vom Rechner wahrgenommen werden können. Die Steuerungsfunktion der Maschinen verbleiben heutzutage größtenteils in der CNC.


Durchlaufterminierung

In der Durchlaufterminierung geht es um die grobe Festlegung vorläufiger Start- und Endtermine der einzelnen für die Herstellung von Zwischen- und Endprodukten notwendigen Arbeitsgänge auf Basis geschätzter Plan-Durchlaufzeiten. Man unterscheidet die Verfahren der Vorwärts-, Rückwärts- und doppelten Terminierung. e und -dokumentation wahr.


ERP - Enterprise Resource Planning

ERP ist die Abkürzung für Enterprise Resource Planning. Bei einem ERP System handelt es sich um eine bereichsübergreifende Softwarelösungen, die die betriebswirtschaftlichen Prozesse, z.B. in Produktion, Vertrieb, Logistik, Finanzen und Personal, steuern und auswerten. Ein ERP-System zeichnet sich durch die einheitliche Steuerung der verschiedenen Unternehmensbereiche aus. Dadurch wird es zu einem sinnvollen Controlling- und Steuerungsinstrument. Neuere ERP-Systeme können auch zur Steuerung und Auswertung unternehmensexterner Geschäftsprozesse genutzt werden.


Feinplanung

Die Feinplanung hat die Aufgabe, den Arbeitsvorrat so abzuarbeiten, dass die Produktionsziele bei gleichzeitiger Einhaltung der Prozessrestriktionen erreicht werden.


Fertigungsteuerung

Die Fertigungsteuerung unterstützt die Umsetzung des geplanten Produktionsprogramms in der Fertigung. Die planerischen Aufgaben der Fertigungssteuerung umfassen die Erzeugung von Fertigungsaufträgen, deren Terminierung, die Belegungsplanung der Maschinen, sowie die Kapazitätsdisposition. Weiterhin nimmt die Fertigungssteuerung Aufgaben der Produktionsüberwachung, -kontrolle und -dokumentation wahr.


Finite Planung

Bei der finiten Planung handelt es such um eine Feinplanungsstrategie, mit der Sie Aufträge und Vorgänge unter Berücksichtigung der bestehenden Ressourcenbelastung einplanen. Daher können keine Ressourcenüberlastungen auftreten.


FTE - Full Time Equivalent

Der Full Time Equivalent FTE bezeichnet ein Umrechnungsmaß, mit dem die gesamten Personalkapazitäten (Teilzeit- und Vollzeitkräfte, geringfügig Beschäftigte etc.) auf Vollzeitarbeitskräfte umgerechnet werden.


Grafische Plantafel

Die 'Grafische Plantafel' ist ein interaktives Instrument zur Visualisierung des gesamten Fertigungsprozesses. Hierbei werden Planungsabläufe ersichtlich, eventuelle Störungsfälle einer Produktion sind vorauszusehen. Alle wichtigen Parameter eines Prozesses werden dargestellt und können so definiert werden.


Hardware

Unter Hardware versteht man den physischen Träger auf dem die Software existiert und funktioniert. Nur mit Hilfe der Hardware kann die Software ihre Funktion erfüllen. 


IFS - International Food Standard

IFS steht für International Food Standard Seit dem 01.01.2008 gilt der International Food Standard, Version 5 (IFS 5) als anzuwendender Sicherheitsstandard für die Lebensmittelindustrie. Dieser Standard definiert inhaltliche Anforderungen, den Ablauf und die Bewertung des Audits sowie das Anforderungsprofil für die Auditierungsorganisationen.


Der IFS 5 gliedert sich in folgende Kapitel:

  • Unternehmensverantwortung
  • Qualitätsmanagementsystem (HACCP, Dokumentation, Aufzeichnungen)
  • Ressourcenmanagement
  • Herstellungsprozess
  • Messungen, Analysen, Verbesserungen


Infinite Planung

Bei der infiniten Planung handelt es sich um eine Feinplanungsstrategie, mit der Sie Aufträge und Vorgänge ohne Berücksichtigung der bestehenden Ressourcenbelastung einplanen. Daher können Ressourcenüberlastungen auftreten.


IPC - Industrie Computer

Die Abkürzung IPC steht für Industrie Computer. Dieser darf nicht mit dem Personal Computer verwechselt werden. IPC´s sind im Vergleich zum PC für eine wesentlich höhere Lebensdauer ausgelegt. Sie unterscheiden sich somit im Wesentlichen in den Punkten: Zuverlässigkeit, Anforderungen an die Beanspruchung sowie der Langzeit-Verfügbarkeit der IPC-Komponenten. 


Kanban

Kanban stellt ein Fertigungssteuerungsverfahren dar, bei dem die Produktion gemäß des Holprinzips (engl.: Pull Principle) durch den Bedarf nachgelagerter Fertigungsstufen ausgelöst wird. 

Durch diese „Produktion auf Abruf“ soll entsprechend der Zielsetzung der Just-in-Time-Philosophie die Materialbestände und somit Zins- und Lagerkosten reduziert werden.


Mandantenfähigkeit

Wenn man auf einer Installation mehrere voneinander vollständig getrennte Mandanten abbilden kann, ist die Software „mandantenfähig“. Der Mandant ist die oberste Ordnungsinstanz im IT-System und stellt eine datentechnisch sowie organisatorisch abgeschlossene Einheit im System dar. Dies bedeutet, dass die jeweiligen Mandanten – z.B. rechtliche Einheiten oder Firmen – keinen Einblick in die Geschäftsdaten der anderen Mandanten haben.


Manufacturing Execution Systems (MES)

Manufacturing Execution Systems (MES) sind an der Schnittstelle zwischen ERP-Systemen und dem Produktionsdurchführungsprozess angesiedelt. Sie dienen somit der vertikalen Integration innerhalb eines Unternehmens. Im Vergleich zu ERP-Systemen sind MES besser geeignet, das aktuelle Geschehen in der Produktion zu berücksichtigen und die Fertigungssteuerung zu unterstützen.

ERP-Systeme beschäftigen sich mit Auftrags- und Ressourcenplanung in Unternehmen. Die Fertigungssteuerung wird unzureichend unterstützt, weil die in ERP-Systemen vorgehaltenen Daten zu grobe Granularität haben und ihre zeitliche Aktualität zu gering ist. Gleichzeitig existieren auf der Produktionsebene produktionstechnische und logistische Steuerungssysteme zur Durchführung der Produktion, die lokal aktuelle Daten der Produktion erfassen und direkt in ihre Entscheidungen einfließen lassen, ohne dabei Planungsergebnisse der ERP-Systeme zu verwenden. In Produktionssystemen, die Termintreue sowie eine hohe Kapazitätsauslastung bei großer Produktvielfalt sicherzustellen haben, wird das als unzureichend empfunden.

MES (Manufacturing Execution System) versuchen diese Lücke zu schließen, indem ERP-Systeme der Planungsebene mit den Systemen der Produktionsebene verbunden werden.

Unter einem MES (Manufacturing Execution System)wird ein Anwendungssystem verstanden, das aus einer Menge integrierter Hard- und Softwarekomponenten besteht, die zum Managen der Produktion vom Einsteuern eines Produktionsauftrags bis zur Fertigstellung dienen. MES (Manufacturing Execution System)konzentrieren sich auf den eigentlichen Produktionsdurchführungsprozess.


Maschinendatenerfassung

Die Maschinendatenerfassung (MDE), beschreibt die Schnittstelle zwischen Maschinen der Produktionstechnik und der Informationsverarbeitung. Die Daten aus der Maschinendatenerfassung (MDE) können direkt als Parameter in die Maschinenregelung einfließen und auch als eine Datenquelle der Betriebsdatenerfassung für weitergehende Zwecke verwendet werden, z.B. zur statistischen Prozessregelung (SPC) und zur Planung und Steuerung von Produktionsaufträgen. Einige wesentliche Maschinendaten:

  • Produktionsmenge
  • Anzahl Teile bzw. Gutteile (sofern die Maschine mit einer automatischen Messeinrichtung ausgestattet ist)
  • Auslastung
  • Laufzeit (z. B. Laufzeiten von Hauptspindel und Vorschubachsen)
  • Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit (Reliability)
  • Maschinenzustand (Hauptzeit, Nebenzeit, Störung, Wartung, Instandhaltung)
  • Energieverbrauch

Ideal ist es, wenn die Daten direkt aus der Maschinensteuerung online übertragen werden, aber auch manuelle Eingaben sind möglich. Über entsprechende Schnittstellen und Softwaretools können diese Daten direkt an ein ERP-, APS- oder MES-System übertragen werden. Diese verwenden die eingegangenen Meldungen direkt um z.B. online den aktuellen Zustand der Produktion anzuzeigen und die Rückverfolgbarkeit der Produkte sicherzustellen. Erst die Kombination der MDE-Daten mit solch einem System ermöglichen eine qualitätsgerechte Planung und Steuerung der Fertigung. Mit Hilfe dieser Informationen lassen sich Rüstzeiten und Durchlaufzeiten reduzieren. Gleichzeitig kann man den Bestand an halbfertigen Teilen in der Produktion reduzieren. Dies hat direkte Auswirkungen auf das im Unternehmen gebundene Kapital und trägt wesentlich zu einer Verbesserung der Termintreue einer Fertigung bei.


MHD - Mindesthaltbarkeitsdatum

MHD steht für Mindesthaltbarkeitsdatum, welches ein auf der Lebensmittelverpackung anzugebendes Datum ist. Das Datum sagt aus, zu welchem Zeitpunkt ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung - sprich u.a. Einhaltung der genannten Lagertemperatur - auf jeden Fall ohne Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu verzehren ist.

Die Festlegung des MHD sowie die Warhung der Qualität sowie des Geschmack innerhalb des Mindesthaltbarkeitsdatums liegen in der Verantwortung des Herstellers.


OEE

OEE (Overal Equipment Effectivness) oder deutsch GAE (Gesamtanlageneffektivität)bezeichnet eine Kennzahl, die vom Japan Institute of Plant Maintenance definiert wurde. Die Kennzahl OEE ist ein Maß um die Wertschöpfung einer Anlage zu messen. Die OEE stellt die genutzte Verfügbarkeit und die Effektivität der Produktionseinheit und deren Qualitätsrate in einer Kennzahl zusammengefasst dar.


OPC

OPC steht für OLE for Process Control. Es handelt sich um eine standardisierte Software-Schnittstelle, die es Anwendungen unterschiedlichster Hersteller ermöglichen soll, Daten auszutauschen.


Personalbedarfsermittlung

Die Personalbedarfsermittlung bildet die Grundlage der gesamten Personalplanung, nach der sich alle übrigen personalwirtschaftlichen Teilbereiche zu richten haben. Im Rahmen der Personalbedarfsermittlung wird sowohl der quantitative als auch qualitative Bedarf an Mitarbeitern in einem Unternehmen ermittelt, um eine möglichst eindeutige Personalplanung zu gewährleisten.


Personalbedarfsplanung

Mit der Personalbedarfsplanung wird der Personalbedarf zu einem bestimmten Zeitpunkt ermittelt. Der Zeitpunkt des Bedarfs kann in der Gegenwart oder Zukunft liegen. Der Einsatzbedarf leitet sich ab aus dem Bedarf an menschlicher Arbeitsleistung, die zum Erfüllen einer bestimmten Unternehmensaufgabe in einem festen Zeitabschnitt erforderlich ist. Anhand des Vergleichs von Soll-Personalbedarf und Ist-Personalbedarf lässt sich ablesen, ob eine ausreichende Deckung oder aber Unter- bzw. Überdeckungen vorliegen. Bei der Unterdeckung müssen Beschaffungsmaßnahmen und bei der Überdeckung Freistellungsmaßnahmen eingeleitet werden. 


Ermittlung des Personalbedarfs: Dies umfasst Anzahl, qualitative Struktur und zeitlichen, ggf. auch örtlichen Einsatz der benötigten Arbeitskräfte. Daraus ergibt sich ein Soll-Wert, an dem sich alle personalwirtschaftlichen Maßnahmen auszurichten haben.

Methoden zur Ermittlung des Personalbedarfs:
a) Direkte Ermittlung: Ableitung unmittelbar aus anderen Planzahlen eines Unternehmens; ein Bestimmungsfaktor (bzw. eine Gruppe von Faktoren) wird als allein maßgeblich angesehen, der Personalbedarf von dieser Bezugsgröße abgeleitet. Voraussetzung ist die eindeutige Festlegung der unabhängigen Variablen (z.B. Jahresproduktion in Stück) und die Abhängigkeitsfunktion zwischen dieser Bezugsgröße und dem Personalbedarf. Zur Anwendung kommen Extrapolationsverfahren, Kennzahlenmethode, Korrelations- und Regressionsrechnungen.

b) Indirekte Ermittlung: Analyse der Auswirkungen der zahlreichen Determinanten auf die zukünftigen Qualifikationsmerkmale und die Organisationsstruktur (Personalentwicklung).


Personalplanung

Personalplanung ist die gedankliche Vorwegnahme zukünftiger personeller Maßnahmen. Personalplanung soll dafür sorgen, dass kurz-, mittel- und langfristig die im Unternehmen benötigten Arbeitnehmer in der erforderlichen Qualität und Quantität zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und unter Berücksichtigung der unternehmenspolitischen Ziele zur Verfügung stehen. Die Personalplanung ist Teilaufgabe der Personalwirtschaft und Teil der Unternehmensplanung.

Prozessschritte der Personalplanung:

  • Ermittlung des Personalbedarfs
  • Planung der Personalbeschaffung
  • Planung der Personalentwicklung
  • Planung des Personaleinsatzes
  • Planung der Personalfreisetzung
Eine aussagekräftige Personalplanung verlangt, dass umfassende Informationen über die Stellen, Personen, interne und externe Faktoren in die Planung einfließen. Hierzu ist ein gut ausgebautes, dem Datenschutz Rechnung tragendes Personalinformationssystem erforderlich.


Personalzeiterfassung

Die Erfassung der An- und/oder Abwesenheitszeiten der Mitarbeiter wird neben Personalzeiterfassung (PZE) auch mit folgenden begriffen umschrieben:

  • Anwesenheits- oder Arbeitszeiterfassung (AZE)
  • Zeiterfassung (ZE)
  • Zeitdatenerfassung (ZDE)
Früher nutze man Stechuhren, heute werden elektronische Zeiterfassungsgeräte verwendet. Durch Kommen- und Gehenmeldungen an den Buchungsterminals wird die Arbeitszeit (Anwesenheit) erfasst.


Personalzeitwirtschaft

Die Personalzeitwirtschaft (PZW) ist der Oberbegriff für die Personalzeiterfassung und deren ergänzenden Modulen. Integrierte Module können sein: •  Personalzeiterfassung (PZE)
•  An-, Abwesenheitsplanung (Urlaub, Dienstreisen, Arztbesuche, Mutterschutz, Krankheit etc.)
•  integrierter Reportgenerator für freie Auswertungen
•  L&G Schnittstelle (Lohn- und Gehaltsprogramme)


Prozessfertigung

Bei der Prozessfertigung werden keine abzählbaren Einheiten (wie z.B. Autos oder Schrauben) sondern Flüssigkeiten, Gase, Gemische oder Granulate in einem kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Prozess hergestellt. In der Verfahrenstechnik liegt der Fokus primär auf dem Prozess der technischen Verarbeitung von Rohstoffen zu einem Endprodukt.


Rationalisierung

Der Erfolg kann durch Rationalisierung, also die bessere Ausschöpfung der vorhandenen Möglichkeiten, gesteigert werden: Ein gleicher Effekt kann mit weniger Mitteln, oder ein größerer Effekt mit gleichen Mitteln erzielt werden. Rationalisierung ist also die Optimierung von Betriebsabläufen. Ziel ist die "vernünftige", zweckmäßige Gestaltung der betrieblichen Verhältnisse unter sich ändernden Bedingungen, mit dem Ziel, die Produktivität zu steigern.


Ressourcen

Unter Ressourcen versteht man ein Mittel, eine Handlung auszuführen oder einen Vorgang ablaufen zu lassen. Eine Ressource kann materiell oder immateriell sein. Meist sind Betriebsmittel, Geldmittel, Boden, Rohstoffe, Energie oder Personen gemeint.


Rückwärtsterminierung

Bei der Rückwärtsterminierung, auch retrograde Terminierung genannt, wird vom spätestmöglichen Fertigstellungszeitpunkt ausgegangen. Dies ist i.d.R. der vereinbarte Liefertermin. Von diesem Termin aus werden die einzelnen Arbeitsgänge in Richtung des "Heute-Termins" eingeplant, wobei die Durchlaufzeiten sowie die Reihenfolge der Arbeitsgänge berücksichtigt werden. Der Vorteil der Rückwärtsterminierung ist, daß die Teile erst zum spätest möglichen Zeitpunkt gefertigt werden. Das bedeutet, daß die Kapitalbindung gering ist. Dafür besteht jedoch die Gefahr, daß Störungen in der Fertigung nicht aufgefangen werden können.


Software

Unter Software versteht man alle nichtphysischen Funktionsbestandteile eines Computers. Die Software beinhaltet zum größten Teil Computerprogramme und die zur Verwendung mit Computerprogrammen bestimmten Daten.


Stammdaten

Stammdaten sind Teil einer Statistik und haben meistens keinen Zeitbezug. Sie werden oft von mehreren Unternehmensbereichen verwendet. Stammdaten sind bei analytischen Auswertungen meist die Kriterien nach denen ausgewertet wird und werden langfristig gehalten. Die Kundenkartei stellt z.B. eine Stammdatenliste dar.


Technologie

Alle Verfahren zur Produktion und Distribution von Waren und Dienstleistungen, die einer Gesellschaft zur Verfügung stehen. Der Begriff Technik bezeichnet die Anwendung einer Technik mit der das gewünschte Ergebnis erreicht wird. Der Begriff Technologie hingegen macht Aussagen über die Anwendung der verschiedenen Techniken. Der Begriff "Technologie" bezeichnet eine Prozessorientierung.


Vorwärtsterminierung

Bei der Vorwärtsterminierung, auch progressive Terminierung genannt, ist der Ausgangspunkt der Planung der Heute-Termin. Von dem Heute-Termin aus werden die einzelnen Arbeitsgänge eines Fertigungsauftrages in Richtung Zukunft eingeplant. Dabei wird die Durchlaufzeit der einzelnen Arbeitsgänge sowie die Arbeitsgangreihenfolge berücksichtigt. Das Ergebnis sind frühest mögliche Start- und Endtermine für jeden Arbeitsgang. Der Starttermin des ersten Arbeitsganges gibt gleichzeitig den Starttermin des gesamten Fertigungsauftrages an, entsprechend gibt der Endtermin des letzten Arbeitsganges auch den Fertigstellungstermin des gesamten Fertigungsauftrages an.


Workflow

Ein Arbeitsablauf, der sich durch einen vordefinierten Ablauf von Aktivitäten auszeichnet. Hierbei steht die operativ-technische Sicht auf die Prozesse im Mittelpunkt.


Zeiterfassung

Die Zeiterfassung besteht grob aus Anwesenheitszeiterfassung (Kommen - Gehen, Dienstgang, Kostenstellenwechsel, etc.). Sie bildet eine Komponente der Unternehmensdatenerfassung. Moderne Terminals zur Zeiterfassung erlauben mehr als die reine Zeiterfassung: das Stellen von Urlaubsanträgen, das Bestellen von Mahlzeiten in der Kantine sowie die Integration in ESS-Szenarien (Employee Self Service).


Zeitwirtschaft

Die Zeitwirtschaft besteht grob aus Anwesenheitszeiterfassung (Kommen - Gehen, Dienstgang, Kostenstellenwechsel, etc.). Sie bildet eine Komponente der Unternehmensdatenerfassung. Moderne Terminals zur Zeitwirtschaft erlauben mehr als die reine Zeiterfassung: das Stellen von Urlaubsanträgen, das Bestellen von Mahlzeiten in der Kantine sowie die Integration in ESS-Szenarien (Employee Self Service).


Zugangskontrolle

Die Zugangskontrolle stellt in der Informatik sicher, dass ein Rechner die Kommunikation nur mit berechtigten Benutzern oder Rechnern erlaubt.


Zutrittskontrolle

Die Zutrittskontrolle steuert den Zutritt über ein festgelegtes Regelwerk – wer darf wann wohin - damit nur berechtigte Personen Zutritt zu den für sie freigegebenen Bereichen in Gebäuden oder geschützten Arealen auf einem Gelände erhalten. Die Zutrittsberechtigung kann auch zeitlich eingeschränkt werden.